Eine Seilbahn bietet für einen Hund eine völlig neue Erfahrung: das leichte Schwanken der Kabine, das Geräusch der Seile und der Blick in die Tiefe durch die Fenster sind Eindrücke, die im gewohnten Alltag zu Hause schlicht nicht vorkommen. Manche Hunde nehmen das gelassen hin, andere brauchen etwas länger, um sich zu entspannen.
Vor der ersten Fahrt lohnt es sich, den Hund in einer ruhigen Ecke der Kabine zu platzieren, möglichst nicht direkt an der Scheibe, damit die Bewegung und die Aussicht ihn nicht gleich überfordern. Ein vertrautes Tuch oder eine bekannte Decke kann dabei zusätzlich beruhigend wirken.
Nach der Fahrt am Berg ankommen
Oben am Berg angekommen, braucht der Hund oft einen kurzen Moment, um sich neu zu orientieren, bevor die eigentliche Wanderung beginnt. Ein ruhiger Start in flachem Gelände gibt ihm die Gelegenheit, sich an die veränderte Höhe und die neue Umgebung zu gewöhnen.
Wasser und eine kurze Rast gleich zu Beginn der Wanderung helfen zusätzlich, nach der ungewohnten Fahrt wieder in einen normalen Rhythmus zu finden. Die meisten Hunde zeigen schon nach kurzer Zeit wieder ihr gewohntes, neugieriges Verhalten.
Auf der Rückfahrt ins Tal verhalten sich die meisten Hunde bereits deutlich gelassener, da die Seilbahn ihnen dann nicht mehr gänzlich fremd erscheint. Diese zweite Fahrt wird für viele Tiere fast schon zur Nebensache neben den Eindrücken der Wanderung.
Ein kurzes Gespräch mit dem Personal vor der Fahrt kann zusätzlich hilfreich sein, etwa um zu erfahren, an welcher Stelle in der Kabine für Hunde am meisten Platz und Ruhe herrscht.
Manche Hunde legen sich während der Fahrt einfach hin und beobachten das Geschehen aus einer sicheren Position, was ihnen hilft, die ungewohnten Bewegungen der Kabine gelassener zu verarbeiten.
Mit etwas Vorbereitung wird die Fahrt mit der Seilbahn schnell zu einem festen und unkomplizierten Teil der Bergtour. Die neuen Eindrücke bleiben für den Hund dabei eher spannend als beunruhigend, sobald die erste Fahrt einmal gut verlaufen ist.