In der Zeit des Fellwechsels verliert ein Hund binnen weniger Wochen auffällig viel Unterwolle, und wer das Bürsten drinnen erledigt, findet die Haare oft noch tagelang auf Polstern und am Boden wieder. Draußen im Garten oder auf der Terrasse bleibt der größte Teil davon gleich an Ort und Stelle liegen.
Ein fixer Platz im Freien, an dem regelmäßig gebürstet wird, hat noch einen weiteren Vorteil: Der Hund gewöhnt sich schnell daran und bringt selbst Geduld mit, sobald die Bürste zum Vorschein kommt, weil er die Situation bereits von früheren Malen kennt.
Die richtige Bürste macht den Unterschied
Eine gröbere Bürste für die Unterwolle und eine feinere für das Deckhaar helfen, in kurzer Zeit spürbar mehr loses Fell zu entfernen als mit nur einem einzigen Werkzeug. Wer beide kombiniert, kommt dem eigentlichen Fellwechsel meist einen guten Schritt voraus.
An besonders windigen Tagen empfiehlt es sich, einen ruhigeren Platz zu wählen, etwa hinter dem Haus oder nahe einer Hecke, damit die Haare nicht über den ganzen Garten oder gar zum Nachbarn hinüberfliegen und dort für Verwunderung sorgen.
Auch ein alter Sessel oder eine Decke im Freien kann als fixer Bürstplatz dienen, sodass der Hund weiß, wo diese Runde jedes Mal stattfindet. Das gibt ihm zusätzliche Sicherheit und macht das ganze Prozedere für beide Seiten entspannter.
Auch das eigene Auto profitiert von dieser Gewohnheit, denn wer den Hund schon draußen bürstet, bevor es einsteigt, findet später deutlich weniger lose Haare auf den Sitzen und am Teppichboden im Innenraum vor.
Ein kurzer Blick auf das Wetter vor dem Bürsten lohnt sich ebenfalls, denn an trockenen, windstillen Tagen lässt sich die Prozedur meist angenehmer und gründlicher erledigen als bei Nässe oder starkem Wind.
Mit ein wenig Regelmäßigkeit lässt sich der stärkste Fellwechsel binnen weniger Wochen deutlich abschwächen. Die Stube bleibt spürbar haarfreier, und der Hund genießt die gemeinsame Zeit im Freien ohnehin meist genauso wie das Bürsten selbst.